Warum wir uns als Mama viel zu oft hinten anstellen
- 14. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Kennst du das Gefühl, dass für alle immer genug Zeit da ist – nur für dich nicht?Für die Kinder, den Partner, den Haushalt, die Arbeit … aber sobald es um dich geht, schiebst du deine eigenen Bedürfnisse auf später. Später – wenn die Kinder größer sind, wenn du mehr Zeit hast, wenn alles etwas ruhiger wird. Aber dieses später kommt oft nie.
Die unsichtbare Erwartung
Viele Mamas tragen unbewusst die Vorstellung in sich, dass Selbstfürsorge egoistisch ist. Dass eine „gute Mutter“ immer für andere da ist, sich aufopfert, stark bleibt – selbst dann, wenn sie innerlich längst erschöpft ist. Diese Haltung ist tief in uns verankert, durch unsere Prägung, die Gesellschaft und oft auch durch das, was wir selbst als Kind erlebt haben.
Aber weißt du was? Es ist kein Zeichen von Stärke, dich ständig zurückzunehmen. Es ist ein Zeichen von Liebe, wenn du erkennst, dass auch du Zuwendung brauchst – und dass du nur dann wirklich geben kannst, wenn dein eigener Akku nicht leer ist.
Wenn das Geben zur Gewohnheit wird
Viele Mamas bemerken erst spät, wie sehr sie sich selbst verloren haben.Sie funktionieren, halten durch, geben alles – bis der Körper oder die Seele stoppt sagt: „So nicht mehr.“ Vielleicht kennst du das als Erschöpfung, Gereiztheit, Schlafprobleme oder das Gefühl, innerlich leer zu sein, obwohl du „eigentlich glücklich“ sein müsstest.
Sich selbst an erste Stelle zu setzen, fühlt sich für viele im ersten Moment falsch an – fast wie Verrat. Doch in Wahrheit ist es das Gegenteil: Es ist der erste Schritt zurück in deine Kraft.
Warum Selbstfürsorge keine Option, sondern notwendig ist
Wenn du gut für dich sorgst,
lernst du deinen Kindern, wie Selbstliebe aussieht.
stärkst du dein Nervensystem und wirst gelassener im Alltag.
bleibst du mit deinem inneren Wesen verbunden – und kannst dadurch bewusster, liebevoller und authentischer leben.
Selbstfürsorge heißt nicht, dich aus der Familie rauszunehmen. Es heißt, dich als Teil davon ernst zu nehmen.
Drei kleine Schritte, um wieder bei dir anzukommen
Nimm dich jeden Tag für ein paar Minuten wahr.
Spür hin: Wie geht’s mir gerade wirklich? Ohne Bewertung, nur ehrlich.
Plane bewusst Mama-freie Zeit ein.
Ob 10 Minuten mit einem Kaffee in Ruhe, Yoga, Journaling oder ein Spaziergang – Hauptsache, es ist deine Zeit.
Erlaube dir, um Hilfe zu bitten.
Du musst nicht alles allein tragen. Es ist stark, sich Unterstützung zu holen – nicht schwach.
Du bist die Basis
Als Mama bist du das Herz deiner Familie. Wenn du dich gut fühlst, wenn du in Balance bist, dann verändert sich alles um dich herum – weil deine Energie trägt, nährt und inspiriert.
Also hör auf, dich hinten anzustellen. Deine Bedürfnisse sind nicht weniger wichtig. Du darfst Priorität haben – nicht nur für andere, sondern endlich auch für dich selbst.



Kommentare